Riester-Rente

Riester-Rente

Der Begriff Riester-Rente ist die umgangssprachliche Bezeichnung einer vom Staat durch Zulagen und Sonderausgabenabzugsmöglichkeiten geförderten, privat finanzierten Rente in Deutschland. Geregelt ist diese Förderung im Altersvermögensgesetz.

Die Bezeichnung „Riester-Rente“ kommt von Walter Riester der als Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung den Vorschlag zur Förderung der freiwilligen Altersvorsorge durch eine Altersvorsorgezulage machte. Der Anlass dazu war die Reform der gesetzlichen Rentenversicherung 2000/01. Bei der Reform wurde das Nettorentenniveu des Eckrentners, der 45 Jahre lang Sozialversicherungsbeträge eingezahlt hat, von 70 % auf 67 % reduziert


Alle zulagenberechtigten Personen können eine private Altersvorsorge mit staatlicher Förderung aufbauen.Diese Förderung kann jedoch nur in anspruch genommen werden wenn man über zertifizierte, spezielle förderungsfähige Altersvorsorgeverträge verfügt.

Anspruch auf Altersvorsorgezulage haben zur Zeit folgende Personen, wenn sie der unbeschränkten Steuerpflicht unterliegen:

rentenversicherungsplichtige Arbeitnehmer
rentenversicherungsplichtige Selbstständige
Plichtversicherte
Kindererziehende
Bezieher von Arbeitslosengeld
Bezieher von Krankengeld
nicht erwerbsmäßig tätige Pflegepersonen
Wehr- und Zivildienstleistende
geringfügig Beschäftigte
Bezieher von Vorruhestandsgeld
Amtsträger
Ehepartner

 


Surftipps:

Medizintechnik

Riester Rente

Tagesgeldkonto

Riester Vergleich

[versicherung-finanzen-deutschland.de]